Call for Papers: Artificial Companionship als Kommunikationsinfrastruktur

Medienethische Implikationen von KI-Partnerschaft und Öffentlichkeit
Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik

Wenn KI und Robotik nicht mehr nur Werkzeug sind, sondern Gegenüber, Partner oder soziale Instanz, verschieben sich die kommunikativen Infrastrukturen von Öffentlichkeit: Aufmerksamkeit, Vertrauen, Teilhabe, Verantwortungszuschreibung. Die Tagung fragt nach den medienethischen, politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen einer Partnerschaft von Mensch und KI. Themen reichen von Menschenbild und Digitalanthropologie über Demokratie und Journalismus bis zu Maschinenethik, Digital Humanism und der Regulierung digitaler Plattformen.

Erwünscht sind theoretische und empirische Beiträge aus Kommunikations- und Medienwissenschaft, praktischer Philosophie und Sprachphilosophie, gerne interdisziplinär. Eingereicht werden können Vorträge (anonymisierte Abstracts, ca. 4.000 Zeichen), ganze Panels sowie interaktive Formate wie Workshops oder Fishbowl-Diskussionen.

Termin: 17. bis 19. Februar 2027
Ort: Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Universität Wien
Einreichfrist: 15. September 2026
Einreichung: https://www.conftool.net/medienethik2027
Tagungswebsite: https://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/artificial-companionship/
Rückfragen: tobias.eberwein@oeaw.ac.at

Veranstaltet von der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik, dem Interdisciplinary Media Ethics Centre (IMEC), der ÖAW, dem Fachbereich Sozialethik der Universität Wien, der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten und dem Netzwerk Medienethik.